Stimmen zum Spiel 2004
Januar 2004: Nikolaus Teves

Maler Consult: Herr Teves, Sie haben sich in der Vergangenheit mit der Aufnahme der Kandidatenländer aus dem Osten Europas auseinander gesetzt. Innerhalb unserer Branche sowie auch in der gesamten Baubranche wird das Schlimmste befürchtet - mehr Arbeitslose, Preisdumping, weitere Insolvenzen. Wie stehen Sie der 2004 geplanten EU Osterweiterung gegenüber? Wo sehen Sie die Risiken? Und wo liegen die Chancen?

Nikolaus Teves: Die Erweiterung der Europäischen Union in Richtung Osten ist beschlossene Sache und für ein Land, das gerade wieder einmal Exportweltmeister wurde, sicherlich eine zusätzliche Chance. Aus Sicht des Maler- und Lackiererhandwerks ist manche Befürchtung nicht unbegründet. Allerdings wurden Übergangsregelungen geschaffen, die zumindest den heftigsten Druck dämpfen können. In etlichen Unternehmen wurden bereits erfolgreich Strategien des Umgangs mit dieser neuen Wettbewerbssituation entwickelt. Je nach betrieblichem Ausgangspunkt und unternehmerischer Zielsetzung kann hier eine ganze Palette von Maßnahmen zum tragen kommen, von der offensiven Nutzung neuer Marktmöglichkeiten in den Beitrittsländern bis hin zur Anpassung der Angebotsstruktur auf den regionalen Märkten. Das größte Risiko dürfte darin zu sehen sein, die Entwicklung einfach auf sich zukommen zu lassen und Informationen außer acht zu lassen, die sich z.B. bei Informationsreisen, bei Schulungen und durch Beratung gewinnen lassen ...

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