Stimmen zum Spiel 2003
Januar 2003: Ulrich Schweizer

Maler Consult: Der "4. Zukunftstag im Handwerk" in Augsburg ist kürzlich zu Ende gegangen. Was hat Sie dort am meisten beeindruckt? Und warum?

Ulrich Schweizer: Am meisten beeindruckt - seine Kontinuität. Bereits zum vierten Mal fand er statt und ist inzwischen schon gute Tradition. Aber: Wie die meisten Veranstaltungen hatte er auch einen Teilnehmerrückgang zu verzeichnen, was mich ebenfalls beeindruckte – negativ allerdings! Das Malerblatt und die anderen Partner müssen mit Dr. Bernd W. Dornach und seinem Team die „Hausaufgaben“ machen und wieder den Pioniergeist beleben, der über den früheren Zukunftstagen deutlich zu spüren war.

Maler Consult: Laut Regierung soll es in Zukunft möglich sein, einen Handwerksbetrieb auch ohne Meisterbrief zu führen. Was halten Sie von der augenblicklichen "Meisterbrief-Debatte"?

Ulrich Schweizer: Die Debatte wird natürlich seitens des Handwerks sehr emotional geführt - verständlich! Das wird jedoch nur wenige Politiker beeindrucken. Und deshalb ist es wohl ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Als „Muss“ für die Führung eines Handwerksbetriebes wird er fallen. Und trotzdem bleibt er wichtig: als Profilierungs- und Marketing-Instrument für die Guten. Die Schulen werden gut daran tun, Teile der Meisterausbildung dann zu modifizieren. Eine Unterrichts-Einheit muss auch sein, wie der Meisterbrief später „vermarktet“ und bei der Auftrags-Gewinnung eingesetzt werden kann ...

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